Mit Erwerb des heutigen Schützenplatzes im Herbst 1968 erfolgte gleichzeitig der Bau der neuen Schieß- und Schützenhalle. Es wurde ein Ausschuss für die Beschaffung freiwilliger Arbeitskräfte gebildet, da das Bauvorhaben mit möglichst viel Eigenleistung erstellt werden sollte. Auf der Generalversammlung im Januar 1969 dankte der damalige Präsident Hermann Niemann besonders den Schützenbrüdern Otto Haferkamp, Josef Schmunkamp und Josef Wernke für ihren außerordentlichen Einsatz und Mithilfe. Insgesamt seien von allen Schützen über 1100 freiwillige Arbeitsstunden für dem Bau erbracht worden. 

1990, einundzwanzig Jahre später, im Rahmen der Dorferneuerung, stand ein zweites Bauvorhaben an. Bevor jedoch über diese Baumaßnahme ein Beschluss gefasst werden konnte, hatte man lange und intensiv darüber diskutiert, ob eine Erweiterung und Verschönerung der vorhandenen Halle oder Neubau einer zweiten Halle sinnvoll wäre. Hier gab es recht kontroverse Standpunkte, wobei man sich letztlich entschloss, die vorhandene Halle zu verschönern (Deckenvertäfelung, Fliesen, Heizung, neue Fenster, usw.), eine neue Küche mit Essraum einzurichten und den gesamten Toilettenbereich hinter der großen Halle zu erweitern. Es handelte sich insgesamt um ein Bauvolumen von ca. 135000 DM. Im Rahmen der Dorferneuerung, ein von der Regierung gefördertes Programm, hatte der Verein einen Zuschuss für die Erneuerung der Hallenanlage beantragt. 

Auch für die Verschönerung wurden von den Schützen mit fast 1600 freiwilligen Arbeitsstunden ein erheblicher Anteil an Eigenleistung erbracht. Mit einem Fest innerhalb des Schützenvereins im April 1991 und dem folgenden Jubelschützenfest wurde die Halle dann offiziell eingeweiht. 

Ein weiterer Anbau einer Mehrzweckhalle an den hinteren Bereich der Küche erfolgte 1993/94. Zu dieser Halle wurden Duschräume und zwei Umkleideräume gebaut, wofür vom Deutschen Sportbund Fördermittel zur Verfügung gestellt wurden. Durch Eigenleistung und diese Mittel konnten die Gesamterstellungskosten gering erhalten werden. Dieses sechs mal elf Meter große Gebäude dient als Unterstellungsmöglichkeit für Vereinsgerätschaften. 

1998 wurde der Luftgewehrstand dann überdacht. Durch den Einbau einer Glasschiebewand von der Schützenhalle getrennt und mit Zuganlagen ausgestattet. Gleichzeitig wurde auch der Schießhalle ein neues freundlicheres Aussehen im Rahmen dieser Renovierungsmaßnahmen gegeben. Kabel für Lautsprecheranlagen, Verbesserung des Beleuchtungssystems, Belüftungsventilatoren, eine neue Akustikdecke und Vertäfelungen gehörten zu den Baumaßnahmen in der Schießhalle und in den gemeindeeigenen Räumen der freiwilligen Feuerwehr. Ebenso wurde eine neue Heizungsanlage in der Schießhalle und den Räumen der Feuerwehr installiert. Die Kosten für den Hallenumbau betrugen ca. 64000 DM. Mit einem Pokalschießen im März 1999 wurde dieser Umbau abschließend eingeweiht. 

Fünf Jahre später, 2004, entschloss sich der Schützenverein Fladderlohausen die KK-Stände auf Meytonanlage umzurüsten. Mit dieser Technik wurden dann auch in 2014 drei Luftgewehrstände ausgestattet.

Die bis dato letzten Renovierungsmaßnahmen erfolgten dann von 2012 – 2014. Hier wurde u.a. das gesamte Dach sowie ein Großteil des Innenbereichs der Schießhalle (Decke, Fließen, …) erneuert.

Schießhalle:

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Schießhalle

 

 

 

 

 

 

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Thekenbereich Schießhalle

 

 

 

 

 

 

Schießanlage:

  • 6 Luftgwehrstände, 3 mit Meytonanlage
  • 4 KK-Stände mit Meytonanlage
  • Adlerschießstand

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Luftgewehrstand

 

 

 

 

 

 

 

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Kleinkaliber- und Adlerschießstand

 

 

 

 

 

 

Schützenhalle:

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Schützenhalle

 

 

 

 

 

 

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Thekenbereich Schützenhalle